Das Leben ist kein Wunschkonzert!

Das Leben ist kein Wunschkonzert!

Dein Unterbewusstsein ist echt nett zu dir :-)

Dein Unterbewusstsein, dein Gehirn ist ständig damit beschäftig, zu schauen, zu überprüfen, wo es dich vor vermeintlichen Schaden bewahren kann. Und mal ehrlich, wie oft bist du schon belächelt worden, weil du wieder so einen irrwitzigen Wunsch oder Wunschtraum geäußert hast und sei es nur ein Eis vorm Mittagessen oder auf eine Party gehen, obwohl du erst gestern eine 4 nach hause gebracht hast. Kein Wunsch wird erfüllt vor Pflicht und Leistung. Du Träumst von Traumprinzen mit Villa am Strand, vergiss es, wir leben nicht im Märchen. Du träumst von mehr Freizeit, Zeit für dich? Kannst du haben, in der Rente, dann hast du mehr Freizeit als dir lieb ist, bis dahin kannst du ja mal Weiterträumen.

 

Dein Unterbewusstsein wird dich über kurz oder lang daran hindern einen Wunsch oder Wunschtraum zu äußern. Es will nicht, dass du nochmal milde belächelt wirst, dass ist unangenehm, dass verletzt. Das speichert dein Unterbewusstsein als Stress ab. Stress ist unangenehm und was unangenehm ist wird vermieden.

 

Im Grunde genommen ist dein Gehirn mit seinen gespeicherten Erfahrungen richtig nett zu dir. Es erspart dir die nächste Blamage, was willst du mehr. Wer steht schon gerne mit hochrotem Kopf vor Publikum, wird zum wiederholten mal daran erinnert das seine Leistung mies war oder irgendeine Pflichtaufgabe vergessen wurde.  

 

Das ganze nett sein und dich vor Stress und Blamage schützen, hilft dir aber nichts, wenn du einen Schritt weitergehen willst. 

 

Unser Gehirn, total beratungsresistent?

Manchmal mag dein Gehirn aber einfach nicht verstehen, dass du eine andere Richtung einschlagen willst. Blödsinnige Idee, die du da hast, wird dir zugeflüstert. Von wo auch immer diese Stimme herkommt und so gerne du sie ausschalten möchtest, in den unmöglichsten Situationen ist sie wieder da, bevorzugt dann, wenn du an Veränderungen denkst.

 

Lass mal alles so wie es ist, war doch bis jetzt auch prima. Hast du nicht schon genug unlustige Erfahrungen mit deinen Veränderungswünschen gesammelt. Kapier doch endlich, dass manche Dinge einfach nicht für jeden passen. Warum also soll das jetzt auf einmal anders sein. 

  

Negatives muss nicht negativ sein.

Nutzte deine negativen Erfahrungen um positives zu erreichen.

 

Mal ehrlich, würdest du überhaupt etwas verändern wollen, wenn du ausgeglichen, glücklich und zufrieden wärst, mit deiner Situation, so wie sie jetzt ist. Ich nicht! Und wie willst du überhaupt spüren, was glücklich und zufrieden ist, wenn du kein Gegenstück dazu hast.  

 

Der springende Punkt ist, was du aus deinen Erfahrungen machst, wie du mit ihnen umgehst. Du kannst dich in diese negativen Erfahrungen reinsteigern, dich regelrecht an ihnen festbeißen. Kennst du bestimmt die Menschen, die immer irgendeine negative Botschaft, ein ja aber, ja wenn, dann ...... auf den Lippen haben und sich wundern das sich gar nichts zum guten ändert. 

 

Du kannst deine negativen Erfahrungen aber auch als Lernerfahrung benutzten, Stärke daraus entwickeln. Immer vorausgesetzt du siehst hin, wo es hackt. Immer vorausgesetzt du magst etwas zum besseren verändern. (Möglicherweise magst du auch lieber weiter jammern. Das ist auch eine Entscheidung. Lieber eine Entscheidung, wie keine Entscheidung).  

 

Ja aber, ich hab doch schon alles versucht und irgendwie geht's doch nicht da hin wo ich hin will.

Das liegt zum Teil nicht nur an dir, dass du nicht diszipliniert, eisern und konsequent genug bist. Du und ich, wir alle Leben in einem Universum, einem Kosmos, in einer Matrix oder wie auch immer du es nennen magst, wo alles mit allem Verbunden ist. Wir haben alle Alltag, bestimmte Verpflichtungen, Bindungen, verschiedene Ausgangssuitiationen. Das gehört alles mit dazu und ist nicht zwingend täglich ein prickelndes Highlight. Das wird allerdings gerne vergessen.

 

Die nächste Aktion um von deinem eigenen Dilemma abzulenken ist, du schaust nach außen, auf die anderen. Auf die Menschen, wo es anscheinend immer nur Sommer, Sonne und Traumstrände gibt. Du misst dich mit ihnen. Das bringt dich allerdings nicht näher zu dem was du wirklich möchtest, eher das Gegenteil, du kommst immer weiter von dir weg. Du kritisierst dich mehr und noch mehr, fühlst dich von ein zum anderen mal noch wertloser.

 

Das Thema ist nur, du kannst bei anderen schauen solange du willst, es wird sich nichts ändern, solange du nichts änderst. Der nächste Faktor, der gerne außen vor gelassen wird, welche Verbesserung genau willst du überhaupt erreichen? Wie sieht das konkret aus? Was ist dir in deinem Leben besonders wichtig. Wir wissen alle ziemlich genau was wir nicht wollen, können in Sekundenschnelle ganze DIN A 4 Seiten damit füllen und kaum geht es darum zu formulieren, was wir wollen tut sich ein riesiges schwarzes Loch auf. Da gibt es auf einmal eine unüberwindbare Hemmschwelle.

 

Jetzt sind wir wieder bei deinem Traum, Wunschtraum. Kannst du noch erinnern wie du damals belächelt worden bist? Bewusst höchstwahrscheinlich nicht, außer es war ein ziemlich einprägsames Erlebnis. Dein Unterbewusstsein hat aber jedes einzelne, noch so winziges Erlebnis abgespeichert und unangenehme Erfahrungen als Stresssituationen und es wird alles daransetzen dich davor zu bewahren, noch einmal mit Hochrotem Kopf vor Publikum zu stehen. 

 

Das ist oft der Punkt an dem du nicht wiederkommst. Es es nicht der Traum, der unerreichbar ist, sonder der damit verbundene Stress, der dich daran hindert, entspannt mit all deiner guten Energie, darauf zu zugehen.

 

Wir dürfen es leicht haben

In einer kinesiologischen Balance geht es darum, in deinem tiefsten Unterbewusstsein nach vergangenen Ursachen zu suchen, die dich heute daran hindern, einen Schritt weiter zu gehen. Es geht aber nie darum, den ganzen Schmerz noch einmal ausgeprägt und ausgedehnt in allen Einzelheiten zu erleben.

Es reicht, wenn du weißt, da gab es eine Situation die dich in Stress versetzt hat, eine Situation, wo du dich nicht gut, angegriffen, verletzt, oder vielleicht nicht wertgeschätzt gefühlt hast. Es geht nur darum, den Stress aus deinem ganzen System abzulösen, zu transformieren.

 

Wir dürfen es sanft und einfach haben, darauf beruht Kinesiologie. Weniger ist oft mehr.

 

 

Stressfrei geht alles leichter

 

Ganz liebe herzliche Grüße

Petra

 

PS: Wenn du mehr über Kinesiologie wissen magst, schreibe mich gerne unverbindlich an. Meine Kontaktdaten findest du hier.

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